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  • Julia

Mit Rückenwind und guten Aussichten starten wir in die vierte Generation unseres Familienunternehmens

Familie Nandlinger

In Herrsching am Ammersee verwirklichen wir als Familie von Fahrradliebhabern seit 1907 kleine und große Fahrradträume. Nur wenige Meter vom Ammersee entfernt begann mit der Gründung durch Johann Nandlinger vor über 100 Jahren unsere Geschichte von Fahrrad Nandlinger. Die Leidenschaft für das Fahrradfahren ist immer geblieben und wurde seitdem, wie der Familienbetrieb selbst, von Generation zu Generation weitergegeben. Zum Jahreswechsel 2023 / 2024 starten wir nun in die vierte Generation unseres Familienunternehmens. Valentin Nandlinger übernimmt die Geschäftsführung von seinen Eltern Petra und Peter. In diesem Interview blickt Valentin auf die Vergangenheit und die Zukunft des Familienbetriebs.



Valentin, wenn wir auf die Geschichte von Fahrrad Nandlinger zurückblicken: Was sind deine Kindheitserinnerungen an euren Familienbetrieb?

Valentin: Ich erinnere mich noch gut an das alte Haus meiner Familie. Leben und Arbeiten haben dort immer zusammen stattgefunden. Mein Papa hat sieben Tage in der Woche ohne Mitarbeitende in der Werkstatt gearbeitet, die, wie damals üblich, sehr einfach eingerichtet gewesen ist. Er war trotzdem immer sehr zufrieden mit dem, was er damals hatte; das galt auch für den Familienbetrieb selbst. Zusammenfassend könnte man sagen: Meinen Papa und den Radelladen gibt es in meinen Erinnerungen immer nur gemeinsam.


Das Fahrrad selbst war dann sicherlich von klein auf dein Begleiter, oder? War es für dich dann auch immer der logische, nächste Schritt, dass du den Familienbetrieb von deinem Vater übernimmst?

Valentin: Ich war schon immer ein großer Fahrradliebhaber. Wenn wir in den Familienurlaub gefahren sind, war das Fahrrad immer das, was ich Zuhause als erstes eingepackt und im Urlaub als erstes ausgepackt habe. Meine Mama erzählt immer, dass ich bereits mit acht Jahren gesagt habe, dass ich den Familienbetrieb übernehmen möchte. In meiner Jugend gab es genauere Gespräche mit meinen Eltern und dann schlussendlich meine eigene Entscheidung, den Betrieb zu übernehmen.


Seitdem ist viel Zeit vergangen. Was kannst du uns über den Weg dorthin erzählen?

Valentin: Während ich meine Lehre in einem Betrieb in München gemacht habe, haben meine Eltern sich dazu entschieden, am Standort des alten Hauses einen Neubau zu realisieren. Meine Eltern waren sich immer der Verantwortung für den Ort Herrsching bewusst und waren sich darin einig: Wenn sie hier etwas bauen, soll es auch dieser Verantwortung gerecht werden. Nach meiner Lehre habe ich angefangen, im neu gebauten Betrieb zu arbeiten.



Wenn du auf deine ersten Arbeitsjahre im Familienbetrieb zurückblickst, was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Valentin: Zum einen, die vielen Stunden, die ich mit meinem Papa auf den deutschen Autobahnen verbracht habe, um auf Messen Hersteller und Produkte kennenzulernen. Zum anderen, wie viel ich hinter den Kulissen gelernt habe, mit jeder Aufgabe gewachsen bin und viel Erfahrung gesammelt habe, auch gerade in den Gesprächen mit langjährigen Kund*innen. Mir wurde mit der Zeit mehr und mehr bewusst, dass es nicht reicht, nur im Handwerk gut zu sein, um in der Selbstständigkeit Erfolg zu haben. Mein Antrieb wurde stetig besser zu werden und die eigenen Kompetenzen zu erhöhen und zu erweitern.


Gab es einen Zeitpunkt, zu dem die Betriebsübernahme immer mehr in den Fokus gerückt ist?

Valentin: Ich denke, es gab keinen bestimmten Zeitpunkt, es war eher ein fließender Übergang, der viele Jahre gedauert hat. Irgendwann haben wir, denke ich, aber alle gespürt, dass der Betrieb langsam, aber stetig wächst, auch was die Mitarbeiterzahl angeht, nicht zuletzt dank der gut laufenden Werkstatt und der Motivation, uns immer weiterentwickeln und verbessern zu wollen. Dann war auch der Zeitpunkt gekommen, an dem es mehr zum Gespräch untereinander gekommen ist, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen.


Wie würdest du daran anschließend den Prozess der Betriebsübernahme beschreiben?

Valentin: Wir haben uns über die Generationen sehr viel Gutes aufgebaut, besonders was die Qualität im Laden und in der Werkstatt, aber auch die persönliche Beratung der Kund*innen angeht. Geblieben ist immer die Leidenschaft für das Handwerk, besonders mit dem Aspekt an allen Rädern zu schrauben und keine bestimmte Marke oder kein bestimmtes Produkt auszuschließen. Neben dem laufenden Betrieb haben wir uns also in den letzten Jahren der Herausforderung gestellt, die Bedürfnisse, Sichtweisen und Wünsche beider Generationen für die kommende Betriebsübernahme abzudecken. Das bedeutete, der älteren Generation die Gewissheit zu geben und der jüngeren Generation das Vertrauen zu schenken, dass der Betrieb langfristig in guten Händen liegt und läuft. Dabei gab es natürlich einen Balanceakt zwischen dem Loslassen der älteren Generation und dem Anpacken der jüngeren Generation.



Nun hast du den Betrieb von deinem Vater, Peter Nandlinger, übernommen. Wie fühlt sich das für dich an?

Valentin: Für mich ist es nach wie vor eine wahnsinnig große Ehre, den Betrieb übernommen zu haben und ich habe sehr große Lust und Freude, den Betrieb mit seiner Qualität, Handwerk und Beratung auch in den nächsten 50 Jahren noch erfolgreich weiterzuführen. Das gelingt nicht zuletzt durch Menschen im Team, die echtes Interesse am Fahrradfahren haben oder die ihre Begeisterung für das Fahrradfahren gemeinsam mit uns entdecken. Wir bilden daher auch seit einigen Jahren aus und haben das Gefühl, durch die positive Teamdynamik gut für die Zukunft aufgestellt zu sein.


Was sind denn deine persönlichen Ziele nach der Betriebsübernahme?

Valentin: Mein größtes persönliches Ziel ist es, ein Vorbild für alle Menschen zu sein, mit denen ich in Kontakt komme. Das bedeutet für mich konkret: Mit einer positiven Kommunikation voranzugehen und meine Leidenschaft für Räder und das Miteinander mit den Menschen zu teilen und weiterzugeben. Denn das Leben auf und mit dem Rad hat so vieles zu bieten, nicht nur das Vorwärtskommen auf zwei Rädern.


Klingt gut! Welche Wünsche und Ideen hast du gemeinsam mit deinem Team für die Zukunft?

Valentin: Ich leite den Betrieb inzwischen seit über einem Jahr gemeinsam mit meiner Partnerin Ronja. Mit ihr kam auch mehr der Gedanke, welchen sozialen und ökologischen Fußabdruck wir hinterlassen. Daher ist uns das Thema Nachhaltigkeit auch ein großes Anliegen. Wir sehen, dass es in den vergangenen Jahren immer mehr die Entwicklung weg vom Auto und hin zum Fahrrad gab und möchten das aktiv fördern. Abseits davon ist unser großer Wunsch, noch mehr Leute aufs Rad zu bringen, egal ob jung oder alt, schnell oder langsam. Wichtig ist uns nur: Die Emotion hinter dem Fahrradfahren weitergeben zu können. Das erreichen wir im Moment durch gemeinsame Ausfahrten. In Zukunft würden wir diese gerne durch weitere Events ergänzen, um das Herz der Radelcommunity im Fünfseenland zu werden.



 

Zum Start in die vierte Generation haben wir uns ein ganz besonderes Schmankerl einfallen lassen: Wir schenken euch im gesamten Juli dieses Jahres 11 % Rabatt auf alle lagernden E-Bikes von führenden Marken wie TREK, Scott, Riese & Müller, Conway, KTM und Diamant. Der Rabatt gilt auch für unsere Leasing-Partner: Lease a Bike, Jobrad, Businessbike, mein-Dienstrad.de, Company Bike, Bikeleasing, Deutsche Dienstrad, dein-jobbike.de und Eurorad. Vereinbare gerne einen Termin für deine persönliche Beratung und Probefahrt in Herrsching.


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